Fulda
und seine Geschichte
Das im Jahre 744 im Auftrag des Bonifatius
gegründete Kloster Fulda gehörte zu den bedeutendsten
geistlichen und kulturellen Zentren des ostfränkischen
Reiches.
Als spätere Reichsabtei und Bischofssitz spielte das in
der Mitte Deutschlands gelegene weltliche Territorium des Abtes
bzw. Fürstbischofs von Fulda eine wichtige Rolle im Herrschaftsgefüge
des Alten Reiches.
Die Hauptstadt Fulda erhielt im 18.
Jahrhundert ein barockes Gepräge, das noch heute Teile des Stadtbildes bestimmt.
Nach der Säkularisation des Jahres 1803, welche das Ende
des geistlichen Staates bedeutete, kamen die nördlichen
Teile des Fuldaer Landes einschließlich der Stadt Fulda
nach verschiedenen Herrschaftswechseln 1816 an Kurhessen und
mit diesem im Jahre 1866 an Preußen.
Seit 1946 sind sie Bestandteil des Bundeslandes
Hessen. Die südlichen Teile um Brückenau und Hammelburg kamen
1815 an Bayern, die östlichen Gebiete um Geisa und Dermbach
an Sachsen-Weimar.
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